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Lexikon der Aufbereitung - was wird aus… Das Sammelverhalten der Österreicher in Bezug auf Abfall ist Europa weit eines der Besten. Das Umweltbewusstsein und die Motivation sind anscheinend sehr hoch. Um das Engagement noch weiter zu fördern, sind nachfolgend die positiven Umweltergebnisse, die sich durch das Recyceln ergeben bei einigen bereichen dargestellt. Altglas Die in Österreich gesammelten Glasverpackungen werden zu 100% als Rohstoff in der Verpackungsindustrie eingesetzt. Aus Glasverpackungen werden immer wieder neue Glasverpackungen. Durch die Sammlung und Verwertung von Verpackungsglas konnten 2006 folgende Rohstoffe eingespart werden: 150.000 Tonnen Quarzsand 48.000 Tonnen Kalk und Dolomit 37.000 Tonnen Soda 524.000 qm Abbauvolumen 195.000 qm Deponievolumen für Einwegglas 204.810.000 kWh elektrische Energie 5.450.000 qm Erdgas Die Einsparung an elektrischer Energie entspricht dem jährlichen Bedarf von 30.000 Haushalten. (Quelle: www.agr.at, Stand Januar 2008) Altpapier Altpapier ist in der modernen Papiererzeugung ein bedeutender Rohstoff geworden. Die im ARO System gesammelten Papierverpackungen werden zur Gänze der stofflichen Verwertung zugeführt. Man unterscheidet im wesentlichen gemischte Qualitäten (Verpackungen, sonstiges Altpapier) und homogene Qualitäten (wie reine Wellpappe oder Zeitungen und Illustrierte). Speziell Papier aus der haushaltsnahen Sammlung muss nochmals sortiert und getrennt werden. Neben Hygienepapieren und Zeitungsdruckpapieren ist die Herstellung von Vorprodukten für die Verpackungserzeugung ein wesentlicher Einsatzbereich für Altpapier. Manche Verpackungssorten werden zur Gänze aus Altpapier hergestellt.
Im Durchschnitt können die Fasern etwas sechsmal im Recycling eingesetzt werden, bevor sie aus dem Produktionsprozess endgültig ausgeschieden werden. (Quelle: www.aro.at, Stand Januar 2008) Gesammelte, alte Leichtverpackung sowie Metalle Bei den Leichtverpackungen (im wesentlichen Kunststoff) unterscheidet man zwischen Leichtverpackung und PET-Flaschen. Während die gesammelten PET- Flaschen fast vollständig zum Recycling den entsprechenden Unternehmen zugeführt werden, um daraus wieder andere Kunststoffverpackungen herzustellen, werden die anderen Leichtverpackungen nach thermischem Heizwert getrennt. Durch die maschinelle Trennung und Sortierung des gesamten Leichtverpackungsmaterials entstehen unterschiedlich zusammen gesetzte Endprodukte für die thermische Verwertung, z.B. in Heizkraftwerken oder in der Industrie. Die ebenfalls von der ARGEV und ihren Systempartnern gesammelten Alt-Metalle wurden der Verwertung zugeführt. Zusätzlich wurden Haushaltsschrott sowie Kleineisen in der Haushaltssammlung erfasst und an österreichische Stahlwerke weiter gegeben. Die positiven Umweltauswirkungen der Verpackungssammlung ergeben sich durch die Einsparung an Deponievolumen, durch die Reduktion des CO2 Ausstoßes als Folge des Recyclings von Leichtverpackungen (meist Kunststoff) und Metallverpackungen zu Sekundärrohstoffen und schließlich durch Einsparung von Heizöl bei der Nutzung der Verpackungsabfälle als Sekundärenergieträger. Die Reduktion des CO2 Ausstoßes durch Gewinnung von Sekundärrohstoffen sowie Substitution von Heizöl durch Mischkunststoffe ergab bei der ARGEV für 2006 gesamt 493.683 t/a CO2. Davon abgezogen ist bereits der CO2 Ausstoß der Transportfahrzeuge. (Quelle: www.argev.at, Stand Januar 2008) Bauschutt Eine mengenmäßige Erfassung Österreich weit wird nicht durchgeführt, da Bauschutt an kommunalen Abgabestellen, aber auch wie z.B. bei der Anton Mayer Ges.m.b.H. direkt angeliefert wird. Der Bauschutt (Ziegel und ähnliches) wird zerkleinert und als Füllmaterial wiederverwertet. Asphalt/Beton Diese Materialien werden aussortiert und gehen an die Erzeuger zurück. Dort werden die Materialien gebrochen, fein zerkleinert und wieder verwendet.
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